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N . E . W . S

 
Aktuell:
Pressemitteilungen
Infobrief
Pressespiegel
 
KEINE ABSCHIEBUNG IN NORTHEIM!! Der Infobrief informiert ueber aktuelles und Termine zur bevorstehenden Abschiebung.
 
antirassistische veranstaltungsreihe im Juni/Juli in Goettingen: das Programm!
 
4. bis 13. August: das anti-g8 camp campinski in der Naehe von Heiligendamm
 
HIER GEBLIEBEN! Am 13. Juni gibt das GRIPS Theater drei Vorstellung in Goettingen!
 
Vom 9. bis 11. Juni findet in Hamburg die Antirassistische Konferenz statt!
 
BRAMSCHE DICHTMACHEN! vom 5. bis 6. Juni finden am Abschiebelager Bramsche AKTIONSTAGE statt!
 
Am 13. Juni finden zwei Vorstellungen des Gripstheaters in Goettingen statt. Hiergeblieben! - ist das Stueck zur Bleiberechtskampagne. Abendvorstellung um 19.30 h im Lumiere
 
Veranstaltungsreihe im April vom 1. bis 8. April finden im Haus der Kulturen die Kanaken Tage statt!
 
Aktiv gegen Abschiebungen! SchuelerInnen Buendnis gegen Abschiebung neues Treffen: am Donnerstag, 11. Mai um 16 Uhr im Stadtjugendring, Duestere Str. 20a
 
Papiere fuer alle! Demonstration in Goettingen am 22. April 2006!
 
Aus dem Schatten treten! Veranstaltung mit AktivistInnen aus Bleiberechtskaempfen am 19. April 2006 im DGB-Haus, Platz der Synagoge, Goettingen!
 
bundesweite DEMONSTRATION 1.4. Dessau Break The Silence! Treffpunkt in Goe: 10 vor 9 am Bahnhof!
 
GoeGoesG8 offenes goettinger Anti-G8-Treffen am 29.3. um 19 Uhr bei "Arbeit&Leben;", Lange Geismar Str. 72!
 
Papiere fuer alle! bundesweiter Aktionstag gegen Abschiebungen am 22. April!
 
8.9. Infobrief: Zur Situation Ahmed Saados nach der Abschiebung in die Tuerkei
 
Aufruf zur Demo am 9. Juli in Goettingen
 
dokumentiert: Presseberichte zu Ahmed Saado hier

 

 

 

   
A K T U E L L :
*** Juni/Juli :: Veranstaltungsreihe in Goettingen
*** Polizeiuebergriff gegen ProzessbesucherInnen



   

Abschiebungen stoppen!
Demonstration in Northeim am 12. Juli um 14 Uhr!!!



>>Zur Sonderseite


   

Petition abgelehnt!
Stoppt die Abschiebung von Sami Meri!

Nach monatelangem Gezerre ist am Donnerstag, 15. Juni, die Petition von Sami Meri im niedersaechsischen Landtag abgelehnt worden.
Damit rueckt die Abchiebung Samis ein Stueck naeher: Sollte der Landtag den Beschluss des Petitionsausschusses bestaetigen, kann es in den naechsten Wochen zum Abschiebeversuch kommen.
Am Freitag, 23. Juni, entscheidet der Landtag in Hannover ueber die Petition. Deshalb rufen Euch auf, mit einer Mail gegen die Abschiebung zu protestieren!
Auf der neuen Sonderseite wollen wir in den naechsten Tagen ueber Neuigkeiten informieren.


   
HIER.GEBLIEBEN!
Zwei Vorstellunge des GRIPS-THEATER in Goettingen!

Hiergeblieben! - heisst das Theaterstueck des Gripstheater aus Berlin zur Kampagnen fuer ein Bleiberecht geduldeter Fluechtlinge. Auf Einladung des Arbeitskreis Asyl veranstaltet das "Grips" am 13. Juni zwei Vorstellungen in Goettingen. Um 19.30 Uhr und um 11 Uhr - insbesondere fuer Gruppen und Schulklassen. Zuletzt war das "Grips" an der Konferenz von "Jugend ohne Grenzen" waehrend der IMK im Mai in Garmisch vertreten. ...mehr Infos

Weitere Vorfuehrungen und Theater-Workshop geplant



   
Bleiberecht fuer Sami Meri!
Aufruf zur Unterstuetzung!

**26.4.06**Die Entscheidung ueber Samis Petitition ist weiter ungewiss - aus nicht bekannten Gruenden wurde seine Petition am 20. April abermals von der Tagesordnung des Petitionsausschusses genommen. Aber immer noch gibt es nur eine ablehnende Stellungnahme des niedersaechsischen Innenministeriums.***
Sami Meri droht nach 20 Jahren in der Bundesrepublik die Abschiebung in die Tuerkei. In den kommenden Tagen wird ueber seine Petition im niederaeschsischen Landtag entschieden. Sollte die Petiton abgelehnt werden, besteht fuer ihn keine Chance auf ein Bleiberecht. Deshalb rufen wir auf zur Unterstuetzung seiner Petition. Auf der Sonderseite weitere Infos und Unterstuetzungsmoeglichkeiten.
ONLINE-PROTEST gegen die Abschiebung von Sami Meri


   
Gazale Salame
April 2006: Neuer Bericht aus der Tuerkei!

Gazale ist im Februar 2005 nach 17-jaehrigem Aufenthalt in Deutschland gemeinsam mit dem damals einjaehrigen Kind abgeschoben worden, als ihr Mann gerade die beiden aeltesten Kinder in die Schule brachte. Sie war zu diesem Zeitpunkt schwanger. Die Auslaenderbehoerde hat die Familientrennung auch oeffentlich verteidigt und sich der Unterstuetzung durch das niedersaechsische Innenministerium versichert. Kirchenvertreter/innen und Menschenrechtler/innen haben die Abschiebung dagegen scharf kritisiert, auch im nds. Landtag war der Fall Thema. Mittlerweile ist das vierte Kind geboren. Gazale lebt also seit mehr als einem Jahr mit inzwischen zwei Kindern in Izmir, waehrend ihr Mann Ahmed Siala gemeinsam mit den beiden aeltesten Kindern hier um ein Bleiberecht kaempft. Ahmeds Verfahren wird im Juni stattfinden. Wir fordern die Rueckkehr von Gazale Salame und ihren Kindern zu ihrem Mann und den anderen Kindern nach Deutschland!
Der 2. Bericht des IPPNW; April 2006 :: als (pdf)
Spendenaufruf!

   
Papiere fuer alle!
Aktionstag in Goettingen am 22. April 2006

Am 22. April fanden bundesweit Aktionen von Fluechtlingsorganisationen und antirassistischen Gruppen statt. Mit der Forderung "Papiere fuer alle!" wurde in Hamburg, Goettingen, Berlin, Herne, Nuernberg und weiteren Staedten im Vorfeld der Innenministerkonferenz (am 4./5. Mai) ein bedingungsloses Bleiberecht gefordert.

Berichte vom Aktionstag in den Staedten, Presse, Bilder finden sich bei:

papiere-fuer-alle.org





   
SCHUELER/-INNEN gegen ABSCHIEBUNG!!
Du gehst in der Stadt oder im Landkreis Goettingen zur Schule. Vielleicht bist du hier geboren. Deine Eltern sind vor vielen Jahren vor Krieg, Hunger, Verfolgung und Elend aus Kosovo, Irak, Afghanistan, Tuerkei, Sri Lanka oder einem anderen Land nach Deutschland geflohen. Vielleicht droht deiner Familie und dir in den naechsten Wochen die Abschiebung: die Abschiebung in ein Land, was du moeglicherweise noch nie gesehen hast und dessen Sprache du vielleicht nicht sprichst. Vielleicht hast du aber auch eine Freundin oder einen Freund an deiner Schule, der oder dem die Abschiebung droht, und du willst nicht, dass dies geschieht. Die meisten Menschen, denen eine Abschiebung droht, haben davor Angst. Viele wollen nicht wahrhaben was passiert. Wir moechten betroffene Schuelerinnen und Schueler und ihre Freundinnen und Freunde zu einem gemeinsamen Treffen einladen. Wir wollen erfahren, wie eure Situation ist. Und wir wollen mit euch gemeinsam ueberlegen, wie ihr euch gegen die Abschiebung wehren koennt. Eure Eltern sind natuerlich auch herzlich dazu eingeladen.

+++NEUER TERMIN+++Das naechste Treffen findet am 9. Maerz 06 statt +++ um 16.00 Uhr im Stadtjugendring, Duestere Str. 20a.

   
Demonstration fuer das Recht auf Bewegungsfreiheit
Samstag, 12.11.2005, 12.00 Uhr
Altes Rathaus, Goettingen.
Cornelius Yufanyi, Fluechtling aus Kamerun, Mitglied der Menschenrechtsorganisation "The Voice Refugee Forum" in Deutschland soll wegen Verstoss gegen die Residenzpflicht ins Gefaengnis, 5 1/2 Jahre nach seiner Teilnahme am Fluechtlingskongress in Jena, dem Ausgangspunkt des Verfahrens. Inzwischen hat Cornelius Yufanyi eine kleine Tochter mit deutscher Staatsangehoerigkeit. Sein Studium der Forstwirtschaft hat er schon fast erfolgreich beendet. Noch immer ist er politisch aktiv und bekaempft die rassistische Fluechtlingspolitik der BRD.
Mehr Infos bei: The Voice Refugee Forum www.thevoiceforum.org;
Video-Interview mit Cornelius


   


Gazale Salame - Situation in der Tuerkei

Seit der Abschiebung im Februar 2005 lebt Gazale Salame unter erbaermlichen Bedingungen in der Tuerkei. Nach 16 Jahren in Deutschland wurde sie von ihrer Familie getrennt und mit einem einjaehrigen Sohn und im dritten Monat schwanger abgeschoben. Ende September hat sie in der Tuerkei ihr Kind bekommen. Alle drei leben in einem Slum nahe der Stadt Izmir. Ohne Auskommen und soziales Umfeld und ohne die Mittel fuer die dringenden medizinischen Behandlungen. Im Folgenden dokumentiert der Bericht einer IPPNW-Delegation Gazales Situation nach der Geburt des Kindes in der Tuerkei. Ergaenzend die Links zu Hintergruenden der Abschiebung. Unterstuetzt den Kampf fuer die Rueckkehr Gazales!
2. Bericht des IPPNW; April 2006 :: (pdf)
1. Bericht der IPPNW-Reise; Oktober 2005 :: (pdf)
Pressemitteilung Arbeitskreis Asyl zur Situation Gazales; 8. Maerz 2005 (pdf)


Bericht Gazales nach der Abschiebung; Maerz 2005
TV-Bericht: Panorama berichtet ueber die Abschiebung von Gazale Salame aus Hildesheim
Spendenaufruf!
   
"Wenn die Menschenwuerde nichts mehr zaehlt"
Veranstaltung der Initiative Menschen fuer Menschen in Hildesheim:
Vortrag von
Dr. med. Gisela Penteker
Tuerkeibeauftragte im Vorstand des IPPNW (Internationale Aerzte für die Verhuetung des Atomkrieges)
Kai Weber (Niedersaechsischer Fluechtlingsrat)
Ahmed Siala (Mitglied von Menschen fuer Menschen-Solidaritaet und Bleiberecht & Betroffener)
Samstag, den 26.11.05 um 11 Uhr im Trillke-Gut/Steinbergstr. 42, Hildesheim
Veranstaltungsankuendigung (pdf)


   
AKTIONSTOUR gegen das europaeische Lagersystem!
Info-Treffen in Goettingen am 30.8. um 18 Uhr im Juzi
Ueberall auf der Welt kaempfen Menschen gegen Lager, teils von innen, teils von aussen. Diesen Ball werden wir am 24./25. September aufnehmen - mit einer zweitaegigen Aktionstour gegen das Europaeische Lagersystem von Bramsche/Niedersachsen nach Mecklenburg-Vorpommern. Unsere Botschaft ist unmissverstaendlich: Lager sind repressive Nicht-Orte, ihnen ist ohne Wenn und Aber eine Absage zu erteilen. Wir werden deshalb keine Muehe scheuen, die Isolation zu unterwandern, auf die Lagerpolitik abzielt. Wir lassen uns nicht aufteilen - in die, die dazu gehoeren und die, die auf ihre nackte Existenz reduziert und letztlich abgeschoben oder in die Papierlosigkeit getrieben werden sollen... aus dem Aufruf des no-lager-netzwerk


   
MITTWOCH, 24.8. Ahmed Saado heute morgen in die Türkei abgeschoben
Ahmed Saado wurde heute morgen vom Flughafen Düsseldorf aus abgeschoben. Um 8.50 Uhr startete die Chartermaschine nach Istanbul in der 120 Flüchtlinge saßen.; Auch wenn wir die Abschiebung nicht verhindern konnten, werden wir sie nicht schweigend hinnehmen: Demo morgen 25.8., 16.30 Uhr, Gänseliesel Göttingen!


   
Bleiberecht fuer Ahmed Saado
Ahmed Saado ist sitzt seit dem 8. Juni 2005 in Abschiebehaft in Hannover-Langenhagen. Nach 20 in der BRD soll er in die Tuerkei abgeschoben werden! Unterstuetzt den Kampf fuer seine Freilassung. Termine *** Aktionen und Vorbereitungen fuer den Tag X *** Infos


   
Frankfurt/M: Keine Abschiebung von Andre Aragoli!!
Andre Aragoli ist 32 Jahre alt und iranischer Staatsangehoeriger. Seit 2002 ist er in Deutschland und hat einen Antrag auf Asyl gestellt. Todesstrafe fuer Schwule im Iran - deutsche Gerichte wollen trotzdem abschieben!


   
Abschiebungen im Landkreis Hildesheim!
Erneut hat der Landkreis Hildesheim in der Nacht vom 28. auf den 29. Juni eine Familie durch Abschiebung getrennt. Und die Brutalitaet der Behoerde hat sich noch einmal gesteigert: Eine Frau mit drei Kindern wurde abgeschoben, der Vater und eine Tochter blieben zurueck. Die Tochter, weil sie sich in psychiatrischer Behandlung befand, nachdem sie sich in Folge der monatelangen Abschiebedrohung das Leben nehmen wollte. Der Vater, weil er aufgrund verschiedener Erkrankungen nicht reisefaehig war. Im Februar wurde Gazale Salame schwanger und mit einem Kleinkind in die Tuerkei abgeschoben. Der Verantwortliche in der Behoerde, Juergen Kalmbach, erhaelt noch immer Deckung der lokalen Politik. Kalmbach muss gehen! Die Rueckkehr der Familie Ismaillat ermoeglicht werden.


   
Bleiberechtskampf Roma und Ashkali in Goettingen
Seit dem ersten Mai werden Ashkali, Aegyter und Roma aus der BRD in den Kosovo abgeschoben. Eine Vereinbarung zwischen BRD und UNMIK, der UN-Verwaltung im Kosovo, sieht vor in diesem Jahr 10.000 Menschen dorthin abzuschieben. Das obwohl und sich die Sitution fuer die Betroffenen in dem Land in letzter Zeit verschlechtert hat. Im Juli stehen nach Informationen von Betroffenen nun die ersten Abschiebungen von Ashkali-Angehoerigen in den Kosovo an.


   
Ein Bleiberecht muss her!
20 bis 30 Tausend libanesische Buergerkriegsfluechtlinge sind von den Abschiebungen in die Tuerkei bundesweit betroffen. Der Grossteil der Menschen ist hier geboren. Seit bis zu zwanzig Jahren leben sie in der BRD mit einem prekaeren Status. Seit Inkrafttreten des Zuwanderungsbegrenzungsgesetzes nehmen die Abschiebungen zu. Und die Brutalitaet mit der abgeschoben wird steigert sich zunehmend. Gegen die Solidaritaet mit dem Bleiberechtskampf der libanesichen Fluechtlinge setzen die Abschiebebehoerden brutale Polizeieinsaetze, Kriminalisierung von Fluechtlingen und UnterstuetzerInnen und rassistische Hetze. Schluss damit! Bleiberecht fuer die Buergerkriegsfluechtlinge aus dem Libanon! Unterstuetzt die Initiative fuer die politische Umsetzung eines Bleiberechts fuer Buergerkriegsfluechtlinge aus dem Libanon!


   
Bericht einer Abschiebung
>>Meine kleine Tochter Schamps lag in meinem Bett und schlief. Dann fingen sie an an die Fenster zu klopfen und mit Taschenlampen ueberall reinzugucken, sie haben vor der Tuere meinen Namen gerufen "Frau Oender!“ ich war im Schlafanzug und musste mich schnell anziehen. Sie haben die ganze Zeit geklopft und haetten fast die Tuer zerbrochen. Dann habe ich die Tuere aufgemacht. Es waren 5 Polizisten und eine Frau. Sie haben mir gesagt "Sind Sie Frau Oender?“ und ich habe gesagt "Warum?“ und der eine Polizist sagte mir "Weil wir die Anweisung haben, Dich heute in die Tuerkei zu bringen.“ Er sagte ich solle schnell meine Koffer einpacken. Dann bin ich ausgerastet. Ich habe gesagt dass meine Kinder in der Schule sind und dass meine kleine schlaeft. Ich habe sie angefleht, dass sie mir dass nicht antun. Er sagte mir ich soll mich beeilen, um das Flugzeug in die Tuerkei nicht zu verpassen. Und er sagt mir, dass ich 5 Jahre Zeit gehabt haette, um mich zu retten, weil ich schon seit 5 Jahren angedroht wurde, abgeschoben zu werden. Er sagte "Waschen Sie sich erstmal das Gesicht und die Zaehne und machen Sie sich fuer die Fahrt bereit"...<<

 

 

 
     

 

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